Früh­zei­ti­ges Er­ken­nen von Schä­den an Ver­dich­tern

Tech­ni­sche Phä­no­me­ne in Ver­dich­tern

Ga­stur­bi­nen ope­rie­ren heut­zu­ta­ge mit einer elek­tri­schen Nenn­leis­tung von bis zu 450 MW. Das stellt eine enor­me Her­aus­for­de­rung an das Ma­te­ri­al und an alle Kom­po­nen­ten der Tur­bi­ne dar, auch an die Ver­dichter­schau­feln. Denn ge­ra­de hier ste­hen die Stei­ge­rung der Ef­fi­zi­enz und der Leis­tung im Vor­der­grund ak­tu­el­ler Ent­wick­lun­gen. Al­ler­dings steigt mit wach­sen­der Größe und Kom­ple­xi­tät der Tur­bi­nen­bau­tei­le auch der Ein­fluss von ge­fähr­li­chen Schwin­gungs­zu­stän­den auf die Si­cher­heit des ge­sam­ten Sys­tems.

Her­vor­ge­ru­fen wer­den diese Schwin­gungs­zu­stän­de durch zy­kli­sche Be­las­tun­gen, die im schlimms­ten Fall den Schwin­gungs­ei­gen­mo­di des zu be­trach­te­ten Sys­tems ent­spre­chen. Die­ses als Re­so­nanz be­kann­te tech­ni­sche Phä­no­men kann zu sehr hohen Schwin­gun­gen füh­ren.

Ma­te­ria­ler­mü­dung und Un­wuch­ten

Po­ten­ti­el­le Schä­den

Über einen lan­gen Zeit­raum ge­se­hen be­güns­ti­gen die zy­kli­schen Be­las­tun­gen des Ver­dich­ter­pro­zes­ses und der net­zin­du­zier­ten Schwin­gun­gen die Ma­te­ria­ler­mü­dung an Schlüs­sel­stel­len der Tur­bi­ne wie an den Ver­dichter­schau­feln.

Exis­tie­ren dar­über hin­aus kleins­te Un­wuch­ten an den ro­tie­ren­den Ver­dich­ter­bau­tei­len, wer­den die be­reits an­ge­führ­ten Schwie­rig­kei­ten ver­stärkt und be­schleu­nigt. Fremd­kör­per, wie bei­spiels­wei­se Eis­bro­cken kön­nen zu­sätz­li­che Schä­den und damit Un­wuch­ten ge­ne­rie­ren. Da die der Ef­fi­zi­enz ge­schul­de­ten ver­min­der­ten Spalt­ma­ße je­doch wenig Spiel­raum im Ro­ta­ti­ons­ver­hal­ten des Ver­dich­ters zu­las­sen, fol­gen Kon­se­quen­zen im Be­trieb der Tur­bi­ne.  Die Kon­se­quen­zen rei­chen von der Re­du­zie­rung des Wir­kungs­gra­des bis hin zum Schau­fel­ver­lust und dem To­tal­scha­den der Tur­bi­ne.

Voraus­schau­en­des Über­wa­chungs­sys­tem für recht­zei­ti­gen Schutz

Un­se­re Lö­sung

Ein Über­wa­chungs­sys­tem, das diese ge­fähr­li­chen Schwin­gun­gen recht­zei­tig iden­ti­fi­ziert, Schutz­maß­nah­men ein­lei­tet und damit kost­spie­li­ge Schä­den ver­hin­dern kann.

Das IFTA Ar­gusOMDS, un­se­re All–in-One Lö­sung in Ver­bin­dung mit der Aus­wer­tungs­soft­wa­re IFTA Tren­dVie­wer. Das IFTA Sys­tem bie­tet hier­zu spe­zia­li­sier­te Al­go­rith­men (Cep­strum, etc.) die in Echt­zeit den Zu­stand des Ver­dich­ters über­wa­chen und an die Leit­tech­nik wei­ter­ge­ben. Alle Pro­zes­se lau­fen dabei par­al­lel zur Ver­bren­nungs­über­wa­chung auf einer Hard­wa­re. Durch die lücken­lo­se Lang­zeitspei­che­rung in­klu­si­ve der hoch­auf­lö­sen­den Roh­da­ten wird auch die Ana­ly­se von un­vor­her­ge­se­he­nen oder spo­ra­di­schen Er­eig­nis­sen mög­lich.

Emp­foh­le­ne Pro­duk­te

Ro­tordy­na­mik Mes­sen

An­wen­dungs­lö­sung zur Mes­sung/Ana­ly­se ro­tordy­na­mi­scher Schwin­gun­gen.

Ar­gusOMDS

Schutz­­­sys­tem mit Dia­gno­se- und Über­wa­chungs­funk­tio­na­li­tät.

Dy­naMas­ter

Dia­gno­se­tool für High­s­peed Ana­ly­se & in­tel­li­gen­te Vi­sua­li­sie­rung.

Tren­dVie­wer

Schnel­le in­tui­ti­ve On-/Off­li­ne-Ana­ly­se-Soft­wa­re für ef­fi­zi­en­te Vi­sua­li­sie­rung.