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Vorgehensweise
Ausgangspunkt unserer Strategie für eine zielgerichtete Vermeidung von Verbrennungsschwingungen in einem Feuerungssystem ist die Erarbeitung eines fundierten Verständnisses der zugrundeliegenden Entstehungsmechanismen.

Diagnose

Hierzu führen wir neben Berechnungen auch Messungen am jeweiligen Verbrennungssystem durch, welche wir mit einem DAT-Rekorder aufzeichnen können um zu einem späteren Zeitpunkt eine umfassende Analyse durchzuführen. Betrachtet werden dabei primär die akustischen Eigenfrequenzen und -moden und die damit gekoppelte oszillierende Wärmefreisetzung der Flamme. Zur Identifizierung der Eigenmoden in einem Verbrennungssystem bietet die IfTA GmbH zwei Verfahren an: die experimentelle Modalanalyse und die numerische Modalanalyse. Neben diesen Diagnosemethoden kommt auch unser Produkt Argus OMDS zum Einsatz, das insbesondere ermöglicht, schwer zu beobachtende Phänomene, welche nur sporadisch, z. B. bei gewissen Umgebungstemperaturen oder anderen speziellen Bedingungen auftreten, untersuchen zu können.

Erarbeitung der Lösung

Im Anschluss ist es möglich, zielgerichtet effiziente und kostengünstige Maßnahmen zu deren Vermeidung auszuarbeiten. Je nach Problemstellung und Ursache kommt dabei entweder eine passive oder aktive Maßnahme zum Einsatz.

Bei ersterer Methode wird dabei in den meisten Fällen das Verbrennungssystem selbst baulich so verändert, dass die Schwingungen gezielt vermieden werden können. Demgegenüber wird bei einer aktiven Lösung eine geeignete Schwingungsgröße über einen Regelkreis mit Sensor, Regler und Aktuator gemessen und so beeinflusst, dass es zu einer Unterdrückung der Schwingung kommt. Letztere Methode kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn bauliche Veränderungen nur sehr aufwendig zu realisieren wären oder es sich um ein sehr komplexes Schwingungsproblem mit z. B. mehreren angeregten Frequenzen handelt.
 

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