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Kleinfeuerungen
Besonders Heizgeräte, die in Wohnungen und Wohnhäusern eingesetzt werden, können die Lebensqualität stark beeinträchtigen, wenn sie thermoakustische Schwingungen aufweisen. Wir entwickeln kostengünstige und einfach zu installierende Methoden, um entsprechende Probleme zu vermeiden.

Unter Kleinfeuerungen verstehen wir Verbrennungssysteme im unteren kW-Bereich, die z.B. als Gasthermen, Brennwertgeräte, Ölbrenner usw. in Wohnungen, Ein- und Mehrfamilienhäusern zum Einsatz kommen. Des Weiteren zählen dazu Gasöfen bzw. Bräter für Großküchen, Gasheizungen im Campingbereich und ähnliche Systeme mit einer definierten Brennraumgeometrie, in der sich akustische Eigen­schwingungen etablieren können, sowie einer darin brennenden Flamme.

Vor allem im Bereich der Heizgeräte ist neben einem schadstoffarmen und effizienten Betrieb besonders eine ruhige Verbrennung von Bedeutung, da eine direkte oder indirekte Geräuschentwicklung durch das Verbrennungssystems zu einer z.T. erheblichen Beeinträchtigung der Wohn- und damit auch Lebensqualität führen kann.

Wie für Großsysteme gilt auch für Kleinfeuerungen, dass Verbrennungs­schwingungen von unscheinbaren Umgebungsänderungen verursacht werden können (Gaszusammensetzung, Einbaubedingungen, Arbeitspunkt, Umgebungs­temperatur etc.). Die Auswirkungen dieser Änderungen können vielfältig sein: niederfrequentes Brummen mit fester oder auch variabler Frequenz beim Anfahren, plötzliches, kurzzeitiges Auftreten von Instabilitäten, verursacht z.B. durch das Schließen einer Türe (und dem damit verbundenen Druckstoß), hochfrequentes Pfeifen (etwa 800Hz, 120dB) beim Betrieb in einem bestimmten Arbeitspunkt, etc.

Es ist selbstverständlich, dass ein entsprechendes Verhalten von Verbrennungs­systemen für den Hersteller nicht akzeptabel ist. Meistens wird während der Planungs- und Entwicklungsphase nicht auf die Optimierung thermoakustischer Eigenschaften des Gerätes geachtet, was dazu führen kann, dass erst im Prototypenstadium oder sogar erst in der Testphase vor der Markteinführung eine Tendenz zu Verbrennungs­instabilitäten entdeckt wird. Dann müssen schnell passive Maßnahmen entwickelt werden, die einfach und kostengünstig eingebaut werden können, ohne dass das Gesamtkonzept des Brenners verändert wird.

In mehreren Projekten hat die IfTA GmbH für verschiedene namhafte Hersteller erfolgreich Lösungen entwickelt, die die Verbrennungsinstabilitäten in den verschiedenen Geräten dämpfen konnten. Nach einer experimentellen und numerischen Untersuchung des Systems in unserem Labor bzw. am Computer und damit verbunden dem genauen Verstehen der Instabilitätsursachen, konnten passive Maßnahmen entwickelt werden, welche die Akustik so verstimmten, dass eine positive Einkopplung der Verbrennung in die Akustik nicht mehr möglich war. Meist wurden verschiedene Maßnahmen entwickelt (Dämpfer, Resonatoren usw.), so dass der Hersteller verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung hatte, das instabile Verhalten des Systems zu vermeiden.

Neben der Entwicklung solcher effizienten „Schnelllösungen“, bieten wir natürlich auch eine kompetente Beratung und Begleitung während der Planungs- und Entwicklung­sphase an, so dass entsprechende Probleme in der Testphase erst gar nicht auftreten können.

Es ist selbstverständlich, dass wir entsprechende Untersuchungen und Informationen aufgrund der Brisanz der Thematik absolut vertraulich behandeln. Deshalb verzichten wir an dieser Stelle auch ganz bewusst darauf, konkretere Beispiele oder Namen unserer Kunden zu nennen. Wir sind sicher, dass Sie dafür Verständnis haben.

 

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